regenjacke imprägnieren

Anleitung: Wie kann ich meine Regenjacke imprägnieren?

Gute Regenjacken zeichnen sich dadurch das, dass sie Wasser nicht nur abweisen können. Vielmehr können sie auch Schweiß durch die Jacke abführen. Wie wichtig das ist, weiß jeder der mal eine richtig dichte Regenjacke zum Test getragen hat. Durch den fehlenden Austausch von Feuchtigkeit wie Schweiß, wird schnell die Kleidung nass und es kommt zu einem unangenehmen Geruch. Damit eine Regenjacke ihre zwei Funktionen, nämlich der Austausch von Feuchtigkeit und die Dichtigkeit bei Regen, muss man diese imprägnieren. Den mit der Zeit kann eine Regenjacke durch Abrieb den Schutz verlieren. Was muss bei der Imprägnierung alles beachten muss, kann man nachfolgend in diesem Ratgeber erfahren.

Das richtige Imprägniermittel

Imprägniermittel ist nicht gleich Imprägniermittel, hier gibt es je nach Anbieter Unterschiede. So kann man nicht jedes Imprägniermittel auch für jede Jacke verwenden, so unterscheidet man hier zwischen Textilien und Leder. Auch sollte man beim Kauf von einem Imprägniermittel auf die Zusammensetzung achten. So sollte das Mittel keinesfalls sogenannte PFC-Stoffe aufweisen, diese Abkürzung steht für per- und polyfluorierten Chemikalien. Diese habe zwar gute Eigenschaften, wie wasser-, fett- und schmutzabweisend, sind aber auch nach Erkenntnissen vom Umweltbundesamt gesundheitsschädlich. So gelten diese diese sowohl krebs-, als auch fruchtbarkeitsschädigend. Gerade durch das Tragen der Jacke, können diese Stoffe vom Menschen über die Haut leicht aufgenommen werden und damit in den Blutkreislauf gelangen. Dieses sollte man vermeiden. Vielmehr sollte man Imprägniermittel mit fluorfreiem Polymer kaufen, dieses basiert auf Wachsbasis.

 

Prüfen und Reaktivierung der Imprägnierung

Bevor man eine Imprägnierung vornimmt, sollte man den Zustand seiner Jacke prüfen. So gibt es nämlich die Möglichkeit, seine Imprägnierung wieder zu aktivieren. Möglich macht dies Wärme, um dies zu prüfen muss man die Regenjacke bei 60 Grad im Trockner trocknen. Im Anschluss kann man durch ein bisschen Wasser prüfen, ob die Imprägnierung funktioniert oder ob es zu einem durchnässen kommt. Ist letzteres der Fall, muss man eine neue Imprägnierung vornehmen.

 

Die Imprägnierung

Bevor wir uns mit der eigentlichen Imprägnierung beschäftigen, muss man in diesem Zusammenhang wissen, es gibt keinen dauerhaften Schutz. Vielmehr muss man diesen immer wieder durch neues imprägnieren der Jacke erneuern. Hat man ein passendes Imprägniermittel für seine Regenjacke gekauft, sollte man genau die Hinweise vom Hersteller achten. Hier kommt es auch darauf an, wie man imprägnieren möchte. Grundsätzlich gibt es hier zwei Möglichkeiten, nämlich das Einwaschen oder das Aufsprühen vom Imprägniermittel. Gerade beim Aufsprühen vom Imprägniermittel kann es erforderlich sein, das man Handschutz trägt oder die Imprägnierung aufgrund der Dämpfe nur im freien oder gut belüftenden Räumen verwenden kann. Beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile. Das Einwaschen vom Imprägniermittel ist zum Beispiel einfacher und schneller. Dafür hat sie aber auch einen deutlichen Nachteil, so wird auch die Innenseite imprägniert, was die Atmungsfähigkeit der Jacke behindern kann. Gegenteilig sind die Vor- und Nachteile beim Aufsprühen. Nutzt man Imprägniermittel zum Aufsprühen, so muss man dazu die Jacke zuvor befeuchten und kann dann erst den Auftrag vornehmen. Beim Auftrag vom Imprägniermittel, egal ob Einwaschen oder Aufsprühen, ist auf eine ausreichende Dosierung und gleichmäßige Verteilung zu achten. Gerade beim Aufsprühen muss man hier sehr sorgsam sein. Nach dem Auftrag vom Imprägniermittel muss man die Trocknungszeiten beachten. Ein gesondertes Waschen der Regenjacke nach dem Imprägnieren ist nicht notwendig.

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